Worum geht es?
Die Pflichtpflegeversicherung deckt Pflegekosten nicht vollständig ab. Zusätzliche Absicherung kann je nach Vertragsart vereinbartes Tagegeld, Kostenleistungen oder eine Pflegerente vorsehen.
Auf dieser Seite
Wie funktioniert die private Pflegezusatzversicherung?
Die Pflegepflichtversicherung deckt häufig nur einen Teil der Pflegekosten. Zusatzschutz kann die Lücke zwischen Leistungen, Einkommen und tatsächlichem Bedarf verkleinern. Grundlage sind meist anerkannte Pflegegrade und vertragliche Regeln. Wir betrachten häusliche und stationäre Pflege, verfügbare Rücklagen, steigende Kosten und die langfristige Bezahlbarkeit der Beiträge.
Pflegetagegeldversicherung
Ein vereinbartes Tagegeld wird im Pflegefall abhängig vom Pflegegrad ausgezahlt. Das Geld lässt sich in der Regel frei verwenden; Rechnungsnachweise sind dafür nicht nötig. Prüfen Sie Leistungen in niedrigen Pflegegraden, häusliche Pflege, Dynamik und Beitragsbefreiung. Beiträge können steigen; bei Kündigung entsteht üblicherweise kein Sparguthaben.
Pflegerentenversicherung
Die Pflegerente zahlt eine vereinbarte laufende Leistung, wenn die vertraglich definierte Pflegebedürftigkeit eintritt. Garantien, Pflegegradbewertung und Überschüsse unterscheiden sich je nach Produkt. Gegenüber Tagegeldtarifen können Beiträge und Flexibilität anders ausfallen. Prüfen Sie garantierte Leistungen, Kündigungswerte und Folgen einer Beitragsunterbrechung statt nur beworbener Beispielrenten.
Pflege-Bahr: staatlich geförderter Zusatzschutz
Förderfähige Verträge erhalten fünf Euro monatlichen Zuschuss bei mindestens zehn Euro Eigenbeitrag. Zugang haben volljährige Pflichtversicherte, die bisher keine Leistungen der Pflegepflichtversicherung bezogen haben. Gesundheitsprüfung und Risikozuschläge sind ausgeschlossen; eine Wartezeit bis fünf Jahre ist möglich. Die Förderung allein garantiert keine ausreichende Absicherung Ihrer Pflegelücke.
Für wen ist das interessant?
Für Menschen, die mögliche eigene Pflegekosten und die Belastung ihrer Angehörigen betrachten möchten.
Darauf achten wir gemeinsam
- Leistungen nach Pflegegrad und Pflegeort
- Gesundheitsprüfung und Leistungsbedingungen
- Langfristig tragbare Beiträge
Was ist für den ersten Termin hilfreich?
- Bestehende Pflegeabsicherung
- Vorstellungen zur Pflege
- Budget und familiäre Situation
Für die erste Nachricht genügt Ihr Anliegen. Persönliche Dokumente und Gesundheitsangaben tauschen wir erst über einen vereinbarten Weg aus.